In den Vereinigten Arabischen Emiraten gilt eine strikte Nulltoleranz-Politik gegenüber Alkohol am Steuer: Jeglicher Alkoholnachweis im Blut – auch Restalkohol vom Vorabend – stellt einen Verstoß dar und führt zu drastischen Konsequenzen. Das Fahren unter Alkoholeinfluss ist gemäß Artikel 52 des Bundesgesetzes Nr. 21 von 1995 streng verboten und wird mit Geldstrafen ab 20.000 AED, Haftstrafen von bis zu 6 Monaten sowie möglicher Deportation geahndet.
Diese Regelungen gelten ausnahmslos – selbst Fahrer von Luxusfahrzeugen aus dem Premiumsegment von Brook Drive müssen sich strikt daran halten. Im Folgenden erläutern wir die rechtlichen Grundlagen, Strafen, Versicherungsrisiken und praktische Hinweise für eine sichere Fahrt in Dubai.
Was ist die gesetzliche Alkoholgrenze in den VAE?
In den VAE existiert keine Promillegrenze wie in Europa oder den USA – hier gilt absolut null Prozent Alkohol im Blut (0.00%). Selbst Spuren von Alkohol, die nach einer Party am Vorabend noch im Körper nachweisbar sind (sogenannter Restalkohol oder «residual alcohol»), werden als Verstoß gewertet.
Diese Nulltoleranz-Politik bedeutet in der Praxis: Bereits ein einziges Glas Wein am Abend zuvor kann am nächsten Morgen zu einer Verhaftung führen, wenn die Polizei einen Alkoholtest durchführt. Anders als in vielen westlichen Ländern gibt es keinerlei Bagatellgrenze – jeder messbare Alkoholwert zieht rechtliche Konsequenzen nach sich.
Für Touristen und Expatriates ist es daher essenziell, nach Alkoholkonsum mindestens 24 Stunden auf das Fahren zu verzichten und sich der strengen Gesetzeslage bewusst zu sein. Manche Experten empfehlen sogar, 36 Stunden zu warten, um auf Nummer sicher zu gehen – besonders nach intensivem Alkoholkonsum.
Strafen für Trunkenheit am Steuer (DUI) in den VAE
Die Strafen für das Fahren unter Alkoholeinfluss in Dubai und den gesamten VAE zählen zu den härtesten weltweit. Gemäß Artikel 52 des Bundesgesetzes Nr. 21 von 1995 (mit Aktualisierungen durch Bundesgesetz Nr. 14 von 2024) drohen empfindliche Sanktionen auf mehreren Ebenen.
Geldstrafen und Haftstrafen
Das Gericht verhängt bei einem DUI-Verstoß folgende Strafen:
- Geldstrafe: Zwischen 20.000 und 30.000 AED beim ersten Verstoß; bei wiederholten Verstößen können die Bußgelder auf bis zu 200.000 AED ansteigen.
- Haftstrafe: Von 6 Monaten bis zu einem Jahr beim Erstverstoß; Wiederholungstäter riskieren bis zu 5 Jahre Gefängnis.
- Führerscheinentzug: Mindestens 3 Monate, oft deutlich länger je nach Schwere des Falls.
Zum Vergleich: Eine Geldstrafe von 20.000 AED übersteigt bei Weitem die monatlichen Mietkosten selbst für Premiumfahrzeuge. Nutzen Sie stattdessen die Sonderangebote von Brook Drive, um Ihr Budget sinnvoll einzusetzen, anstatt es durch vermeidbare Verstöße zu verschwenden.
Black Points und Fahrzeugbeschlagnahmung
Zusätzlich zu gerichtlichen Strafen verhängt die Polizei administrative Maßnahmen:
- 23 Black Points: Diese Punktzahl führt automatisch zur sofortigen Aussetzung der Fahrerlaubnis.
- Fahrzeugbeschlagnahmung: Das Auto wird für bis zu 60 Tage konfisziert. Der Halter muss Abschleppkosten, Lagergebühren und eventuelle Auslösegebühren zahlen.
Für Mieter hochwertiger Fahrzeuge – etwa des Mercedes G63 – bedeutet eine Beschlagnahmung zusätzliche Kosten: Sie haften für die gesamte Mietdauer, Strafstandgebühren und Ausfallzeiten des Fahrzeugs gegenüber Brook Drive.
Deportation und Visumsfolgen
Für ausländische Staatsangehörige (Touristen und Expatriates) kann eine DUI-Verurteilung zur zwangsweisen Ausweisung führen. Nach Verbüßung der Haftstrafe wird das Visum entzogen, und die betroffene Person muss das Land verlassen – oft mit einem Einreiseverbot für mehrere Jahre. Diese Maßnahme wird besonders konsequent bei schweren Verstößen oder Wiederholungstätern angewendet.
Deckt die Versicherung Unfälle unter Alkoholeinfluss ab?
Ein kritischer YMYL-Aspekt (Your Money or Your Life): Autoversicherungen in den VAE werden bei nachgewiesenem Alkoholkonsum am Steuer automatisch ungültig («void insurance»). Dies bedeutet konkret:
- Keine Schadensdeckung: Weder Schäden am eigenen Fahrzeug noch am Fahrzeug Dritter oder an öffentlichem Eigentum werden von der Versicherung übernommen.
- Persönliche Haftung: Der Fahrer trägt sämtliche Reparaturkosten aus eigener Tasche – bei Luxusfahrzeugen können dies Summen im sechsstelligen Bereich sein.
- Regressrecht der Versicherung: Selbst wenn die Versicherung zunächst zahlt, hat sie das Recht, die Kosten vom Fahrer zurückzufordern («right of recourse»).
Beispiel: Bei einem Unfall mit einem Ferrari oder einem anderen Supercar haften Sie persönlich für Schäden, die leicht mehrere hunderttausend Dirham erreichen können. Die folgende Tabelle verdeutlicht das finanzielle Risiko bei Verlust der Versicherungsdeckung:
| Modell | Tagespreis | Finanzielles Risiko bei Versicherungsverlust |
|---|---|---|
| Ferrari SF90 Stradale | 8.775 AED/Tag | Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss müssen Sie die vollständigen Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten dieses exklusiven Supersportwagens tragen – ein Risiko von mehreren 100.000 AED. |
| Rolls Royce Cullinan Black Badge White | 5.535 AED/Tag | Die Versicherung wird annulliert: Jeglicher Schaden an diesem Luxus-SUV muss vollständig aus eigener Tasche beglichen werden. |
Alkoholtransport: Regeln und Lizenzen
Der Transport von Alkohol im Fahrzeug ist in Dubai erlaubt, unterliegt jedoch strengen Vorschriften. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass Alkohol nur von berechtigten Personen transportiert und nicht im Fahrzeug konsumiert wird:
- Alkohollizenz: Residenten benötigen eine gültige Alkohollizenz (kostenlos erhältlich). Touristen müssen ihren Reisepass vorlegen und erhalten beim Kauf in lizenzierten Geschäften (z. B. African + Eastern, MMI) eine temporäre 30-Tage-Lizenz.
- Geschlossene Verpackung: Alkohol darf nur in versiegelter Originalverpackung transportiert werden.
- Aufbewahrungsort: Alkoholische Getränke sollten im Kofferraum oder an einem für den Fahrer nicht zugänglichen Ort im Fahrzeug verstaut werden – niemals offen im Innenraum.
- Kaufbeleg: Es wird dringend empfohlen, den Kassenbon aus dem Geschäft aufzubewahren, um bei Polizeikontrollen nachweisen zu können, dass der Alkohol legal erworben wurde.
- Mengenbeschränkung: Touristen dürfen bis zu 4 Liter Alkohol pro Person einführen.
Für den sicheren Transport größerer Einkäufe empfehlen sich geräumige SUVs mit großem, verdecktem Kofferraum. Die folgende Tabelle zeigt geeignete Fahrzeuge:
| Modell | Preis | Warum es passt |
|---|---|---|
| Cadillac Escalade Sport Platinum | Ab 890 AED (bei 30+ Tagen) | Riesiger Kofferraum, ideal für sichere und diskrete Aufbewahrung von Einkäufen aus MMI oder African + Eastern. |
| Nissan Patrol LE Platinum City | 990 AED (1–2 Tage) | Geräumiger Allradantrieb, ermöglicht problemloses Verstauen von Einkäufen gemäß den gesetzlichen Vorgaben. |
Verwandte Verkehrsregeln: Rauchen und Medikamente
Rauchen im Fahrzeug
Rauchen im Auto ist in den VAE grundsätzlich erlaubt, jedoch mit wichtigen Einschränkungen:
- Rauchen mit Kindern: Das Rauchen in einem Fahrzeug, in dem sich Kinder unter 12 Jahren befinden, ist streng verboten und wird mit einer Geldstrafe von 5.000 AED geahndet.
- Entsorgung von Zigarettenkippen: Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln aus dem Fenster gilt als Umweltverschmutzung und kostet bis zu 1.000 AED Strafe.
Für Familienreisen ist es besonders wichtig, diese Regeln zu beachten. Brook Drive bietet eine Auswahl an Familienfahrzeugen, deren Innenräume strikt rauchfrei gehalten werden, um Strafen zu vermeiden und den Komfort für alle Passagiere zu gewährleisten. Beispiele:
| Modell | Preis | Familien-Kontext |
|---|---|---|
| Hyundai Staria | 590 AED/Tag | Beliebte Wahl für große Familien; Rauchen in Gegenwart von Kindern führt hier zu 5.000 AED Strafe. |
| Mercedes V Class Black 250 | 1.200 AED/Tag | Premium-Komfort für Familien; Brook Drive garantiert saubere Innenräume ohne Tabakgeruch. |
Medikamente mit psychotropen Substanzen
Das Fahren unter Einfluss bestimmter Medikamente ist in den VAE ebenso verboten wie Alkohol am Steuer. Zu den kritischen Wirkstoffen gehören:
- Codein (häufig in Hustenmitteln enthalten)
- Tramadol (starkes Schmerzmittel)
- Benzodiazepine und starke Schlafmittel
- Weitere psychotrope Substanzen gemäß der offiziellen Liste des Gesundheitsministeriums der VAE (über 65 als «Prohibited» gekennzeichnete Wirkstoffe)
Für die legale Einfuhr und Verwendung solcher Medikamente ist eine ärztliche Verschreibung sowie eine behördliche Genehmigung erforderlich. Einfache Schmerzmittel ohne Codein (z. B. Ibuprofen, Paracetamol) sind unbedenklich und beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nicht. Wenn Sie regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Reise in die VAE unbedingt prüfen, ob diese auf der Liste der kontrollierten Substanzen stehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Darf ich in meinem Auto schlafen, wenn ich betrunken bin?
Nein. Das Schlafen in einem geparkten Auto unter Alkoholeinfluss – insbesondere bei laufendem Motor oder eingeschalteter Klimaanlage – gilt als Verstoß und kann mit Strafen geahndet werden. Ein laufender Motor wird oft als Absicht zum Fahren interpretiert.
Zudem besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxidvergiftung. In öffentlichen Bereichen kann die Polizei einschreiten und Bußgelder verhängen oder eine Festnahme durchführen. Nutzen Sie im Zweifelsfall ein Taxi oder einen Fahrdienst.
Was soll ich tun, wenn ich von der Polizei angehalten werde?
Bleiben Sie ruhig und kooperativ. Zeigen Sie Ihren Führerschein, Reisepass und Mietvertrag vor. Verweigern Sie keinen Atemalkoholtest – dies kann als Schuldeingeständnis gewertet werden. Bei positivem Test kontaktieren Sie umgehend einen Anwalt und Ihre Botschaft. Es ist ratsam, die Kontaktdaten Ihrer Botschaft oder eines deutschsprachigen Anwalts in Dubai bereits vor der Reise zu speichern.
Gilt die Nulltoleranz-Regel auch für Expatriates und Touristen?
Ja, ausnahmslos. Die Gesetze gelten für alle Personen auf den Straßen der VAE, unabhängig von Nationalität oder Aufenthaltsstatus. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe – informieren Sie sich daher gründlich vor Ihrer Reise.
Kann ich nach einem Glas Wein am Vorabend am nächsten Morgen fahren?
Nein, das ist riskant. Auch geringe Mengen Alkohol können am nächsten Morgen noch im Blut nachweisbar sein. Warten Sie mindestens 24 Stunden, besser 36 Stunden, bevor Sie sich ans Steuer setzen. Der Abbau von Alkohol variiert je nach Körpergewicht, Stoffwechsel und Menge des konsumierten Alkohols – gehen Sie kein Risiko ein.
Fazit: Verantwortungsvolles Fahren in Dubai
Die Nulltoleranz-Politik der VAE gegenüber Alkohol am Steuer ist klar und kompromisslos. Jeder messbare Alkoholwert – selbst Restalkohol – führt zu drastischen Strafen, Versicherungsverlust und möglicherweise Deportation. Für Ihre Sicherheit und finanzielle Absicherung gilt: Verzichten Sie vollständig auf Alkohol, wenn Sie fahren möchten.
Brook Drive bietet Ihnen erstklassige Mietfahrzeuge mit transparenten Konditionen, ohne Kaution und vollständiger Versicherung – solange Sie sich an die Verkehrsregeln halten. Ob komfortabler Familientransport im Mercedes C200 White (ab 450 AED/Tag) oder adrenalingeladene Fahrten im Lamborghini Huracán EVO Spyder (ab 3.100 AED/Tag) – genießen Sie Dubai verantwortungsvoll und sicher.
Beachten Sie die Gesetze, schützen Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer, und erleben Sie die Faszination Dubais ohne rechtliche Risiken. Denken Sie daran: Ein Taxi oder Fahrdienst ist immer günstiger als eine Geldstrafe von 20.000 AED oder eine Haftstrafe.
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